Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 3

Nach einer dreiviertel Stunde verabschiedete ich mich ganz herzlich bei meiner Mama und bedankte mich noch einmal für alles. Wie immer kam der Spruch, ich solle anständig bleiben. Den Standardspruch kannte ich schon und bejahte ihn wie jedes Mal, damit meine Mutter beruhigt war. Ich machte mich also auf dem Weg zu meinem Warteplatz, zeigte vorher noch einer beneidenswert gutaussehenden Dame mein Flugticket und machte es mir dann endlich auf einer der Bänke bequem. Dort saßen noch ein paar andere Fluggäste und warteten mit mir. Nach gefühlten zehn Stunden, in Wirklichkeit war es nur eine halbe gewesen, meinte eine nette Stimme über den Lautsprecher, dass die Passagiere nun zu den Fahrzeugen kommen sollten, welche uns dann zum Flieger bringen würden. Gesagt, getan. Ich hatte Glück und bin gleich in das erste Fahrzeug gekommen, welches auch als erstes los fuhr. Keine zehn Minuten später saß ich an meinem Platz relativ in der Mitte des Fliegers, allerdings am Fenster. Ich liebe Fensterplätze. Ich schrieb Jenny noch schnell eine SMS, dass ich jetzt im Flieger sitze, und schaltete dann mein Handy aus, wie es auf einigen Schildern vorgeschrieben war. Nach und nach füllte sich das Flugzeug und bald war auch der letzte Fluggast an seinem Platz. Der Pilot stellte sich kurz vor und meinte, wir sollen uns anschnallen, es würde jetzt los gehen. Er hatte vielleicht dreimal geatmet, schon setzte sich die Maschine in Bewegung. Mann war ich aufgeregt! Jetzt würden mich nur noch 1 ¼ Stunden von meiner Jenny trennen. Ich stöpselte mir meine Kopfhörer von meinem MP3-Player in meine Ohren und hörte verschiedene Musik. Dabei verging die Zeit wie im Flug. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nun kam auch wieder eine freundliche Durchsage, dass wir jetzt über Berlin seien, und soeben die Landeerlaubnis bekommen hätten, also würde es jetzt abwärts gehen... Als das Flugzeug sicher auf dem Boden war, war auch ich erleichtert und stimmte in den Beifall für den Piloten ein. Jetzt nahm ich meinen Rucksack und bewegte mich wie die anderen Richtung Ausgang. Das dauerte einige Zeit, da manche Mitreisende drängeln mussten. Draußen stand wie in Memmingen ein Fahrzeug, welches uns zum Flughafen bringen sollte. Vor der Halle hielt der Fahrer recht abrupt, dass ich fast mit der Nase gegen die Fensterscheibe geknallt wäre. Aber Gott sei Dank nur fast ;-) In der Halle kam auch Jenny sofort angerannt und umarmte mich stürmisch. Wir hatten uns schließlich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen... Wir fuhren mit ihrer Schwester, die mitgekommen war, im Auto zu ihr nach Hause. Jetzt war ich ja gespannt wie Schnitzel, denn bisher war nur Jenny in meiner Nähe, und ich noch nie in Berlin. Ich stellte meinen Koffer in das Zimmer meiner Süßen und wir machten es uns erst ein mal im Sofa bequem und quatschten. Ja quatschen können wir zwei wirklich gut. Ich erzählte ihr von dem Geld, welches meine Verwandten für mich gegeben haben. Sie freute sich mit mir und meinte wie ich, dass dann Übermorgen erst mal Shopping angesagt wäre. Wir stellten auch fest, dass wir beide nichts passendes für Silvester zum anziehen hatten und somit sowieso beide noch was kaufen müssten. Ich wollte mir unbedingt ein Kleid kaufen. Am nächsten Tag schauten wir uns das Brandenburger Tor an. Ich wollte es mir unbedingt vor der Feier schon anschauen, weil während der Show, würden mit Sicherheit seeeehr viele Leute davor stehen. Wir gingen noch einen Kaffee schlürfen und fuhren dann wieder zu ihr nach Hause. Der restliche Tag verlief noch recht ruhig, mit einigen DVDs und Chips und alles was dazu gehört. Am nächsten Tag standen wir dann um 08:00 Uhr auf, haben uns fertig gemacht und auf auf zum Shoppen. Unsere Ausbeute war grandios. Ich hab ein sehr sexy schwarzes Abendkleid gekauft mit passendem Bolero, da es Nachts bestimmt kalt werden würde, welches ich aber dann auf der Aftershowparty ausziehen könnte. Neuer Schmuck, neuen Mascara und noch sonstige kleine Artikel. Damit könnte die Party steigen. Auch eine Zeitschrift für edle Abendfrisuren haben wir uns besorgt. Wir packten alles aus den Tüten aus und führten unsere Ausbeute Jennys Mum vor. Jenny hatte dasselbe Kleid wie ich, wir waren also mal wieder im Partnerlook. Wir zwei Grazien am Brandenburger Tor, das konnte ja was werden...

23.9.07 19:48
 


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