Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 5

„Nanu, schon fertig? Das ging jetzt aber schnell!“, empfingen mich die anderen beiden erstaunt. Danach ging Jessy zum Duschen und anschließend Jenny. Wir warteten aufeinander, denn wir wollten uns gleichzeitig stylen. Nur die Haare machten wir eine nach der anderen, damit wir die nassen Haare nutzen konnten, um sie schön hinzuföhnen und zu stylen. Der Rest eilte also nicht. Als wir mit allem komplett fertig waren, machten wir drei Mädels noch ein Gruppenbild von uns. Erschrocken schaute ich auf Jennys Wanduhr. „Himmel, es ist ja schon 19:30 Uhr. Haben wir im Ernst 3 ½ Stunden gebraucht?!“, kam es ganz verdattert von mir. Aus Erfahrung, dass am Brandenburger Tor immer sehr viel los ist, wollten wir um 20:00 Uhr losfahren. Noch ein letztes Gruppenbild mit drei gestylten Damen und los gings. Jede kontrollierte noch einmal ihre kleine Handtasche, ob alles drin ist. Alle hatten ihre Handy, Geldbeutel und Foto dabei. Ein Wunder, was in so ein kleines Handtäschen alles rein passt. Nach einer halben Stunde Fahrt, stellten wir fest, dass schon die Hölle los war. Was aber keine von uns mitbekommen hatte, dass die Personen, die Karten für die Aftershowparty hatten, eine Absperrung für sich alleine ganz vorne hatten. Wir waren überglücklich darüber, so weit vor zu dürfen und dass dort so viele Strahler waren, dass es uns so gut wie überhaupt nicht fror. In dem Promigraben, wie er liebevoll von den Securites genannt wurde, war noch überhaupt nichts los. Klar, die Herrschaften wussten ja auch, dass sie sich die Füße nicht wund stehen müssten und dort ganz bequem hinsetzen konnte und getrennt von der großen Masse war. Nur wir drei wussten es ja mal wieder nicht und standen dort wie bestellt und nicht abgeholt. Also setzten wir uns an einen Tisch, von dem wir den Eingang sehen konnten, bei dem alle geladenen Gäste hereinkamen. Lange Zeit kam einfach überhaupt niemand da rein und ein Security-Mann war offensichtlich ein wenig erschöpft und fragte uns, ob er uns Gesellschaft leisten dürfe, bis die ersten Stars kommen würden. Wir hatten nichts dagegen, wir hatten ja im Moment sowieso nichts zu tun. Wir unterhielten uns über alles Mögliche. Nur leider dürfe er uns nicht die komplette Gästeliste verraten. Jenny grinste vielwissend. Der Sicherheitsbeauftragte schaute sie ganz verdattert an und wusste sich nicht anders zu helfen, als das Gespräch in eine ganz andere Richtung zu reißen. Was die Schule so macht. Das ist wohl die falscheste Frage an einen Jugendlichen, die es überhaupt gibt. Er hob entschuldigend die Arme und meinte nur, dass sich seine kleine Tochter, die im nächsten Schuljahr in die erste Klasse kommen würde, sich schon sehr auf die Schule freuen würde. „Ja, in die erste Klasse würde ich auch gerne noch ein Mal gehen“, gab ich lachend zur Antwort. Endlich kamen ein paar bekannte Gesichter durch den Eingang. Wurde auch wirklich Zeit, es war immerhin schon 22:45 Uhr! Immer mehr kamen herein, bis auf einmal ein wahnsinniges Gekreische los ging. Jenny, Jessy und ich hatten überhaupt nicht damit gerechnet, und sind total zusammen gezuckt. Auch der Security sprang erschrocken auf und begleitete die ersten Mädchen, die in Ohnmacht gefallen waren. Offensichtlich haben die Mädels, die direkt hinter der Absperrung standen jemand gesehen, den wir nicht gesehen haben. Aber wer würde denn so ein Kreischkonzert auslösen? Jenny grinste mal wieder nur breit und meinte: „Ich schätze, deine Überraschung ist gerade herein gekommen!“ Wer dann kurz vor unserem Tisch stand, ließ mich den Atem stocken...

23.9.07 19:53
 


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