Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 8

Die anderen Sechs standen wie vom Donner gerührt da. „Sag mal, spinnst du, was ist, wenn euch jemand gesehen hat!“, schimpfe Bill sofort los. „Erstens stehen wir hier total im Dunklen, hier sieht uns keiner und zweitens, selbst wenn uns jemand gesehen hat. Die Mädels müssen sich halt dran gewöhnen, wenn ich jemand in der Öffentlichkeit küsse!“ „Ist ja schon gut Leute, ist ja nichts kaputt gegangen“, versuchte Gustav zu schlichten. Immer noch total verwirrt ging ich erst mal zu Jenny und Jessy und wünschte denen ein frohes neues Jahr. Wie mechanisch ging ich auch auf Bill, Georg und Gustav zu. „Euch auch ein frohes neues Jahr“, sagte ich verlegen. „He, und ich?“, empörte sich Tom. Jetzt wurde ich schon wieder rot und sagte kleinlaut „Ja, dir wünsche ich auch ein frohes neues Jahr“ Er zog mich in seine Arme. „Ich glaub, ich hab mich total in dich verliebt!“, hauchte er mir ins Ohr. Über meinen Rücken ging eine Gänsehaut nach der Anderen. Ich schaute ihn mit großen Augen an, als er mich wieder aus der Umarmung lies. „Darf ich dich noch mal küssen?“, fragte ich, und bereute es im nächsten Augenblick schon wieder. „So oft du magst!“, hauchte Tom mir entgegen. Es war ein Gefühl, wie auf Wolken. Denn diesmal wusste ich ja wenigstens, wen ich küsste. Fast vergaß ich die Anderen um uns herum. Ich zuckte nur zusammen, als sich jemand neben uns räusperte. „Ich denke es ist besser, wenn wir uns jetzt noch eine Weile auf der Aftershowparty blicken lassen und dann wieder ins Hotel fahren.“, gab Bill zu verstehen. Ich schaute ganz traurig zwischen Bill und Tom hin und her. „Kann sie nicht mit ins Hotel?“, fragte Tom. „Was hat er gerade gefragt?!“, dachte ich mir ein bisschen entsetzt. Hilfesuchend schaute ich Jenny und Jessy an. Die beiden hatten Tränen in den Augen und freuten sich offensichtlich für mich. „Von mir aus kannst du ruhig heute Nacht auswärts schlafen, aber morgen gehörst du wieder mir!“, sagte Jenny zärtlich. „Wir müssen nur Saki und David Bescheid geben, nicht dass sie dich für einen Hardcore-Groupie halten und dich nicht im Van mitnehmen, oder dich aus dem Hotel schmeißen.“, meinte Georg und zückte schon sein Handy. Er drückte einige Male wild auf seiner Tastatur herum und schaute dann zufrieden.“ Kurze Zeit später kamen zwei leise Geräusche von Georgs Handy. Er las die Nachrichten und nickte zufrieden. „Alles okay, die zwei sind einverstanden! Wir sollen halt wegen den weiblichen Fans aufpassen“ „Die machen mich sonst zu Hackfleisch“, ergänzte ich Georgs Satz. „Das wird nicht passieren, ich pass schon auf dich auf“, grinste Tom. Wir machten uns zu siebt auf die Aftershowparty, die ein paar Meter entfernt in einem Gebäude sein wird. „Oh Gott sei Dank, da ist es bestimmt warm!“, stöhnte ich auf. Die Anderen lachten. Ich verzog eine Schnute. „Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich so eine Frostbeule bin!“, gab ich leicht beleidigt zu verstehen. „Dafür die süßeste Frostbeule, die es gibt!“, konterte Tom. Ich lächelte ihn an. Konnte die ganze Situation noch nicht wirklich realisieren. Auf der Aftershowparty war einiges los, halt lauter Promis, die man so aus dem Fernsehen kennt. „Nichts besonderes“, meinte Georg. Nach einer Stunde, die wir auf zwei Sofas in einer Ecke verbrachten, meinte Bill, dass ihre Anwesenheit den Reportern jetzt reichen müsse. „Reporter?!“, brachte ich geschockt heraus. Ich war noch nie in der Zeitung und ich war auch nicht wirklich scharf darauf, das zu ändern. „Keine Sorge, die haben uns nur beim Reinlaufen fotografiert. Die sind jetzt mit Heidi Klum beschäftigt. Vielleicht machen sie ja noch ein Bild, wie wir jetzt hier raus laufen. Aber ansonsten hat sich heute niemand sonderlich für uns interessiert“, beruhigte mich Bill. „Und selbst wenn, sie hätten ruhig schreiben können, dass ich eine Freundin habe, dann muss ich es wenigstens nicht mehr selber sagen!“, lachte Tom verschmitzt. „Bin ich deine Freundin?“, kam die total überflüssige Frage von mir. „Ne, die Kellnerin da hinten mit dem knappen Rock. Natürlich du! Außer du willst nicht...“, neckte mich Tom. Ich drückte ihm einen kleinen Schmatzer auf die Backe, weil ich ja eigentlich recht zurück halten bin und nicht so forsch sein wollte. „War das alles?“, empörte sich Tom. „Ähm...“, kam es nur von mir, zu mehr kam ich nicht.
23.9.07 20:05
 


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