Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 10

„Willst du lieber auf dem Flur übernachten“, kam es schmollend von Richtung Zimmer. „Ne, natürlich nicht“, antwortete ich beschämt. Ich ging in das Zimmer und staunte nicht schlecht. „Das ist ja wunderschön“, brachte ich nur heraus. „Stimmt, aber das wusste ich schon von Anfang an, dass du wunderschön bist“, hauchte mir Tom an den Hals, der jetzt hinter mir stand. Dies stellte ich mit erstaunen fest, da er gerade noch am Fenster gestanden hat. Und ich wurde mal wieder von seinem Kompliment rot. „Warum wirst du denn rot, ich hab dir doch nur die Wahrheit gesagt. Oder hab ich was falsches gesagt?“, fragte Tom beunruhigt. „Nein, aber ich bekomme normalerweise nicht so viele Komplimente“, gab ich verlegen zu. „Die haben doch alle Tomaten auf den Augen!“, stellte Tom fest. Mir schwirrte so verdammt viel durch den Kopf. Die Küsse, vor allem der erste Kuss, die Umarmungen, die Komplimente..., machte er das mit jeder so? Fast als ob er meine Gedanken lesen könnte, flüsterte Tom: „Weißt du, ich muss das nur wegen dem Image machen. Ich schleppe normalerweise keine Mädels ab.“ Somit hatte sich die Frage schon erledigt. Tom setzte einen Kuss an meinen Hals. Ich keuchte erschrocken auf. Da bin ich doch so unheimlich empfindlich an der Stelle. Tom deutete das Zeichen richtig und setzte jetzt viele kleine Küsschen an die Stelle. Es war ja kein wirklich großer Akt, aber er brachte mich trotzdem fast um den Verstand. Er legte seine Arme um meine Hüfte und die Hände auf meinen Bauch. Somit zog er mich von hinten in eine zärtliche Umarmung. Langsam ging er rückwärts und zog mich mit sich. Langsam ging es bergabwärts, was mich vermuten lies, dass wir am Bett angekommen waren. Ich traute mich gar nicht, meine Augen wieder aufzumachen. Gegen meinen Willen machte ich sie dann noch auf, drehte mich herum und schaute Tom in die Augen. Er hat so wundervolle Augen, dass ich darin versinken könnte. Ich kam mit meinen Lippen immer näher, streifte mit meinem Atem seine Lippen und verschloss sie schließlich mit meinen. Ich küsste ihn ganz vorsichtig, als ob er aus Porzellan wäre. Tom erwiderte den Kuss und intensivierte ihn noch mehr. Er strich mit seiner Zunge über meine Lippen und bat somit um Einlass. Ich öffnete meinen Mund einen Spalt und gewährte ihm somit Einlass. Der Kuss war wunderschön und ich merkte zuerst gar nicht, wie ich eine Hand unter meinem Pulli hatte. Ganz vorsichtig fuhr er meinen Rücken auf und ab. Er hatte so wunderbar weiche und warme Finger. Ich streichelte seine Konturen im Gesicht nach und mein Zeigefinger blieb bei seinem Lippenpiercing. Wie konnte so ein kleines Ding nur so toll aussehen? Ich setzte einen kleinen Kuss auf das Piercing. Offensichtlich hatte das Tom gefallen, denn er stöhnte leise auf. Ich hatte allerdings damit überhaupt nicht gerechnet und lies mit roten Backen von ihm ab. Tom schaute mich mit großen Augen an und fragte ganz leise: „Ist das dein erstes Mal?“ Verlegen schaute ich auf die andere Bettseite und fand die Wand dort furchtbar interessant. Er rollte mich von ihm runter und ich war furchtbar enttäuscht. Ich dachte mir, dass er jetzt wohl nichts mehr von mir wissen wolle. Doch weit gefehlt! Er hatte mich nur von ihm runter gerollt, damit er sich auf mich lehnen konnte. Irgendwie gefiel mir sogar diese Lage noch besser. „Du brauchst keine Angst du haben, ich tu dir nicht weh“, flüsterte er gegen mein Schlüsselbein. Ich zog ihm seine Cappi aus und zog das Haarband aus seinen Haaren. Jetzt fielen ihm die Dreads wild herunter. Damit sah er jetzt noch toller aus. Er runzelte die Stirn und wollte mich gerade etwas fragen, als ich ihm einen Kuss auf die Lippen drückte. Ich wollte ihm nicht erklären, warum mir seine Dreads offen besser gefallen, ich wusste es ja selbst nicht genau, nur, dass es so ist. Anscheinend war ihm das Antwort genug, denn er erwiderte meinen Kuss und streiche meine Seiten nach. Ich lächelte leicht in den Kuss, da ich an die Szene von Dirty Dancing dachte und auch am liebsten gelacht hätte, weil ich so kitzelig war. Es machte „plong“ und Toms Schuhe fielen zu Boden. Wir waren ja schließlich noch komplett angezogen, bis auf Toms Cappi und Haarband.

23.9.07 20:09
 


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