Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 12

 

Es tat überhaupt nicht weh. Im Gegenteil, es fühlte sich an, als wenn man auf Wolken liegen würde. Es fühlte sich einfach toll an und ich konnte mir ab und zu ein stöhnendes „Toooom“ einfach nicht verkneifen. Nach einer wunderbaren Zeit kamen wir fast gleichzeitig. Da Tom ein Kondom benutzt hat, fühlte es sich nur warm an. Er lies sich schweratmend neben mich fallen und hatte die Augen nur halb geöffnet. Ich drehte mich zu ihm, damit ich ihn beobachten konnten. Kleine Schweißperlen standen auf seiner Stirn. „Ich liebe dich“, kam es diesmal von mir. Sanft lächelte er mich an, zog mich in einen Kuss und hauchte „Ich dich auch“ Behutsam streifte er die Decke über uns. Als ich ihn fragte, warum er denn nicht die andere Decke nehmen würde, meinte er nur, dass er mich ganz nah bei mir haben wollte. Also lagen wir zwei eng umschlungen im Bett umhüllt von einer Bettdecke. Als von Tom gleichmäßige Atemzüge kamen, stellte ich fest, dass er eingeschlafen war. Er sah so niedlich aus wenn er schlief. Wie ein kleines Baby. Ich hauchte einen Kuss auf seine Nasenspitze und kuschelte mich eng an ihn. Es dauerte auch nicht mehr lange, bis ich in seinen Armen eingeschlafen war.

„Könnt ihr mal bitte aufmachen?“, kam es von der Tür. Es kam mir so vor, als ob ich nur fünf Minuten geschlafen hätte. Als ich auf die Uhr im Zimmer blickte, stellte ich allerdings gegenteiliges fest. „Warte Bill, ich mach dir gleich auf!“, rief ich Bill entgegen. Vorsichtig schlüpfte ich aus dem Bett, damit Tom nicht aufwachen würde. Er lag jetzt komplett eingemummelt in der Bettdecke. Schnell zog ich mir meinen BH, ein T-Shirt, einen Tanga und eine Jeans an. Außer Atem machte ich die Tür auf. Mit großen Augen schaute Bill mich an. „Wie siehst du denn aus, und wo ist Tom?“, fragte er mich. „Pssst. Der schläft noch. Und ich bin auch gerade erst aufgewacht und hab mir nur schnell Klamotten drüber geschmissen“ Entschuldigend sah Bill mich an. „Kein Problem“, entwarnte ich. „Ich wollte euch eigentlich zum Frühstücken abholen, aber wenn du ihn heute Nacht noch so fertig gemacht hast, lassen wir ihn besser noch schlafen“, feixte er. „Ich werde mich jetzt richtig anziehen, im Bad mich zurecht machen und ihn dann wecken. Je nachdem wie schnell Tom dann ist, kommen wir mit. Sollen wir euch abholen?“, setzte ich das Gespräch leise fort. „Wir sind bei Gustav“, sagte er nickend. Also lief ich wieder hinein und stellte mich erst einmal vor einen großen Spiegel. Die Jeans konnte ich anlassen, aber das T-Shirt allein wäre zu kalt gewesen. Also schnappte ich mir noch eine Stoffweste und zog sie an. Auch Socken waren noch ein wichtiger Bestandteil, der noch fehlte. Gut gelaunt zog ich mir auch gleich noch meine Chucks an, die ich gestern auch in den Rucksack mit eingepackt hatte. Anschließend verschwand ich im Bad und ging meiner morgendlichen Routine nach. Ich hatte mir extra Zeit gelassen, damit Tom noch ein paar Minuten länger schlafen konnte. Es war ja doch recht spät heute Nacht geworden. Fix und fertig gestylt kam ich zurück ins Zimmer. Tom lag noch genauso im Bett, wie ich ihn zurück gelassen hatte. Behutsam ging ich auf die Bettkante zu und setzte mich drauf. Ich streichelte seine Wange und bückte mich nach vorne. Zuerst küsste ich sein Ohr, dann flüsterte ich hinein: „Guten Morgen mein Schatz! Aufstehen! Die Anderen warten schon zum Frühstücken!“ Keine Reaktion. Jetzt fiel mir etwas anderes ein. Ich legte meine Lippen auf seine und begann, diese mit meinen zu massieren. Einige Augenblicke lang, passierte überhaupt nichts. Bis ich merkte, dass er den Kuss erwiderte. Nach einer Weile löste ich mich wieder von ihm und blickte ihn liebevoll an. „Na so könnte ich doch jeden Morgen geweckt werden“, grinste er mich verschlafen an. „Du bist ja schon komplett angezogen und fertig gestylt!“, stellte er verwundert fest! „Ja, Bill war vorhin schon hier und hat mich gefragt, ob wir nicht frühstücken wollen. Da hab ich ihm gesagt, dass ich mich nur noch anziehe, ins Bad gehe und dich dann wecke. Und an diesem Punkt sind wir jetzt also.“ Misstrauisch schaute mich Tom an: „Du hast Bill nackt die Tür aufgemacht?“ Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. „Nein, hab ich nicht, ich hab mir schon schnell was drüber gezogen. Aber es war halt noch nicht perfekt.“

23.9.07 20:12
 


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