Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 14

Ich wurde knallrot. Wie peinlich war das denn?! Ich saß beim Essen mit den Bandkollegen meines Freundes und die begutachteten die Male unserer ersten Nacht. In diesem Moment konnte ich mir nichts schlimmeres mehr vorstellen. „Das brauch dir doch nicht peinlich zu sein, ihr seit ein supersüßes Paar und das darf man auch sehen!“, meinte Gustav. „Also, warum isst du nichts?“, fragte mich Bill besorgt, der gerade genüsslich an seinen Pommes rumkaute. „Weil ich mir nachher vom Bäcker was hole. Ich kann nach dem Aufstehen nichts Warmes essen“, erklärte ich ihm. Alle nickten verständnisvoll. Als alle mit ihrem Mittagessen fertig waren, schlenderten wir wieder in unsere Zimmer, da ich ja dort meinen Geldbeutel gelassen hatte. Tom hatte gerade unser Zimmer aufgeschlossen, als mein Handy klingelte. „Jenny“, stand groß auf dem Display. „Hey meine Süße! Wie geht’s dir denn so? Wie läufts mit Tom? Sollen Jessy und ich dich nachher irgendwo abholen oder magst du noch einen Tag mit den Jungs verbringen?“, babbelte Jenny drauf los. „Ähm, ich weiß nicht, ich red mal schnell mit Tom, okay? Wart einen Augenblick!“, antwortete ich ihr. „Was willst du mit mir bereden?“, kam es misstrauisch aus dem Badezimmer. „Jenny hat gefragt, ob ich lieber den Tag noch mit euch verbringen möchte, oder ob sie mich irgendwo holen soll“, erklärte ich ihm die Situation. „Natürlich bleibst du bei uns! Wir machen heute alles, wozu du Lust hast!“, nahm mir Tom die Entscheidung ab. „Jenny? Ja, also, ich würd dann den Tag heute noch mit den Jungs verbringen. Ist des okay? Wir telefonieren einfach heute Abend wieder und machen für morgen einen Treffpunkt und einen Schlachtplan aus, was wir alles unternehmen“, sprudelte es aus mir raus. „Viel Spaß euch beiden“, meinte Jenny, und ich konnte ihr Grinsen spüren. „Und was sollen wir dann heute anstellen? Sollen wir zu zweit losziehen, oder zu fünft? Auf der einen Seite würde ich wahnsinnig gerne was mit dir alleine unternehmen, aber auf der anderen Seite möchte ich auch die Jungs richtig kennen lernen“, überlegte ich laut. „Dann lass uns doch heute was zu fünft machen und heute Abend könnten wir doch zu zweit zum Essen gehen, was hälst du davon? Außerdem habe ich gelesen, dass ein Einkaufszentrum heute offen hat, mit vielen reduzierten Preisen, so als Neujahrsschnäppchen“, schlug Tom vor. „Super! Einfach fabelhaft!“, jubilierte ich, und fiel ihm um den Hals. Ich packte mir meine kleine Handtasche, die ich noch von gestern dabei hatte und stopfte meinen Geldbeutel und mein Handy wieder rein. Ich hakte mich bei Tom unter, gemeinsam gingen wir aus unserem Zimmer und sperrten hinter uns zu. Ein Zimmer nach dem Anderen klapperten wir ab. Bill war von der Shoppingidee sofort begeistert, Gustav und Georg zwar eher mäßig, aber ich glaube, sie wollten mir einen Gefallen tun. Kurze Zeit dachte ich nicht an die Berühmtheit der Anwesenden und überlegte laut fieberhaft, welchen Bus oder S-Bahn wir wohl zu dem Einkaufszentrum nehmen könnten. Gustav lachte laut auf: „Ich glaube, dass ist keine so gute Idee, wenn wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren!“ Ich schaute ihn verwirrt an. Dann schlug ich mir mit meiner Hand gegen die Stirn. „Ach so, ja klar! Das hab ich grad voll vergessen!“, schimpfte ich in Gedanken laut vor mich hin. „Dann ruf ich am Besten gleich unseren Fahrer an, damit er uns fährt“, verkündete Georg und zückte das Handy. Minuten später stand der Van schon vor dem Hotel. Ich staunte nicht schlecht. „Das ist ja mal ein Service, damit kann man echt gut leben“, stellte ich freudig fest. Die anderen Vier grinsten sich ihren Teil.

25.9.07 19:38
 


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