Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 16

Ich brachte in schallendes Gelächter aus. Tom konnte man schon gar nicht mehr richtig erkennen, durch seine Massen an Klamotten, die er über die Schultern und beiden Armen hatte. „So Schatz, ich hoffe ich habe damit deinen Geschmack getroffen!“, brachte er abgehetzt heraus. Schnell drückte ich ihm ein kleines Küsschen auf den Mund, für einen richtigen hätte es nicht gereicht, da ich durch die vielen Klamotten gar nicht richtig an ihn hin kam. Zu dritt machten wir uns auf den Weg zur Umkleidekabine. Wo Gustav und Bill abgeblieben waren, keine Ahnung. Irgendwo hinter den Klamottenregalen. Georg lud meine Klamotten in die Kabine und nahm Tom einen großen Teil ab. Alles konnte ich unmöglich mit in die Kabine nehmen, so viel Platz hätte ich dort gar nicht gehabt. Das meiste was ich hatte, waren Oberteile. Zwei Jeans hatte ich auch noch gefunden, welche aber beide zu den Oberteilen passten. Ich schlüpfte also in eine schwarze Jeans, die unten ein wenig ausgestellt war. Mit dem Oberteil war ich mir noch nicht ganz sicher, welches ich nehmen sollte, aber ich musste ja schließlich sowieso alle anprobieren. Ich entschied mich also für ein schwarzes T-Shirt mit weißem Totenkopf drauf. Nach einem kurzen Blick in den Spiegel zog ich den Vorhang auf und zeigte mich meinen zwei Beurteilern. „Trägst du immer so viel schwarz?“, fragte Georg vorsichtig. „Ja, schwarz ist meine Lieblingsfarbe und die meisten meiner Klamotten sind eigentlich schwarz“, beantwortete ich ihm diese Frage. „Das hat ja gar keinen Ausschnitt“, kam es von Tom gespielt beleidigt. Ich gab ihm keine Antwort drauf und lächelte ihn nur viel sagend an. „Ich leg das jetzt einfach zu dem Berg mit den Klamotten, die nicht schlecht sind, die ich eventuell nehme, wenn mir nichts anderes gefällt“, überlegte ich laut. Die anderen Beiden nickten. Ich ging wieder zurück in meine Kabine, zog den Vorhang wieder zu und widmete mich einem neuen Shirt. Wobei man das nicht mehr als Shirt bezeichnen konnte. Ich streifte mir mein anderes T-Shirt über den Kopf und zog einen Fetzen aus Nichts an. Schockiert blickte ich in den Spiegel. „So komm ich nicht raus, und rumlaufen tu ich so auch nicht. Ich will mir doch keine Nierenentzündung holen“, brachte ich geschockt hervor. Draußen hörte ich lautes Gelächter. Bill und Gustav waren jetzt wohl auch aufgetaucht. „Jetzt hab dich nicht so und zeig uns doch mal, was du da anhast“, drängelte Georg. Zögernd schob ich den Vorhang zur Seite. Die Augen der Jungs wurden ganz groß und ihnen blieb der Mund offen stehen. „Also so kriegst du jeden rum“, bemerkte Bill. Ich zog die Augenbrauen hoch. Das Oberteil hatte einen freien Rücken und einen seeeeeeeeehr tiefen Ausschnitt. „Das kann ich doch nirgends anziehen! Ich wüsste zumindest keine Gelegenheit!“, überlegte ich laut. „Doch, an meinem 19. Geburtstag!“, grinste Tom frech. „Ich überlegs mir und tu es auch zu den eventuellen Klamotten“, überredete ich ihn. So viel Klamotten von mir waren es gar nicht. Ich probierte jetzt noch die andere Jeans aus, mit einem schlichten schwarzen Top. Diese Variante gefiel mir bisher noch am Besten, wobei sich auch hier die Geister bei den Jungs wieder schieden. „So, jetzt fehlt nur noch ein Bikini und zwei Dessous. Aber bei den Dessous wird ich nur Tom rufen, macht euch keine Hoffnungen!“, grinste ich die Jungs an. Zurück in der Umkleidekabine zog ich mich diesmal komplett aus und zog den Bikini an. Der passte wie angegossen. Natürlich wieder in schwarz. „Vorsicht, ich komm jetzt raus!“, warnte ich die Jungs vor. Es war ein Bikini, den man im Nacken und am Rücken schnüren musste, genauso wie die Bikinihose man an beiden Hüften schnüren mussten. „Kann ich den für den nächsten Urlaub kaufen, oder steht der mir nicht?“, fragte ich skeptisch.
27.9.07 21:51
 


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