Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 17

Die Vier nickten sofort synchron. Ich drehte mich einmal um meine eigene Achse und tänzelte zurück in die Kabine. „Den nehm ich also auf alle Fälle!“, rief ich zu den Jungs raus. „Wir wollen dann aber alle bei deinem nächsten Urlaub dabei sein!“, rief Georg zurück. Ich zog mich also wieder aus und schlüpfte jetzt in die ersten Dessous. Der erste war mal wieder schwarz, mit Spitze. Als ich fertig war, überprüfte ich noch einmal, ob alles richtig saß, und rief: „Tom? Kommst du dann mal bitte?“, säuselte ich. Sekunden später, so schnell hatte ich es Tom gar nicht zugetraut, stand er bei mir in der Umkleidekabine. „Einfach umwerfend“, wollte er flüstern, aber er sagte es lauter als geplant. Natürlich konnten es die drei Anderen draußen auch hören. Ich konnte förmlich deren Grinsen auf dem Gesicht sehen. Tom biss sich verzweifelt auf die Lippen. „Was ist denn los?“, fragte ich ihn besorgt. Er kam nahe zu meinem rechten Ohr und diesmal gelang ihm das flüstern: „Du siehst einfach so heiß aus, dass ich jetzt über dich herfallen könnte“. Ich schaute ihn verliebt an und zog ihn zu mir herunter. Langsam drückte ich ihm einen Kuss auf die Lippen und kraulte seinen Nacken. Tom keuchte auf, als ich ihm über die Lippen fuhr, während er gerade dabei war, meinen Rücken zu streicheln. „Hey, was macht ihr zwei denn da drin?“, kam es aus einer Mischung von Schock und Belustigung von Gustav. Zärtlich beendete ich den Kuss und strich Tom über die Backe. „Tom kommt jetzt noch mal kurz raus, bis ich den nächsten anprobiert habe und dann hol ich ihn wieder rein. Vielleicht bringt ihr ihn ja dazu, zu erzählen wie ich aussehe, aber ich denke, dazu braucht ihr schon sehr große Überredungskunst“, stellte ich ihnen die Aufgabe und schob Tom aus der Kabine. Der war offenbar wie paralysiert. Ohne ein Wort zu sagen setzte er sich wieder zu den Anderen auf das Bänkchen. Bevor sie aus Tom auch nur irgendetwas herausquetschen konnte, rief ich Tom erneut in meine Kabine. Diesmal trug ich Dessous in weinrot mit Muster. Tom kam herein und war wie versteinert. „Sieht der nicht gut aus?“, fragte ich nervös. „Ddddoch“, stammelte Tom heiser. Er stand da so süß vor mir und brachte keinen Ton mehr heraus, dass ich ihn einfach umarmen musste. Ich drückte ihn ganz fest an mich und legte meinen Kopf an seine Schulter. Diesmal war ich diejenige, die seufzte. Einfach, weil es so schön war, von ihm gehalten zu werden. Nun hörte ich Schritte auf die Kabine zukommen, aber ich wollte mich einfach nicht von Tom lösen. „Jetzt will ich aber wirklich mal wissen, was ihr da drin treibt!“, kam es von Gustav und zog mit einem Ruck den Vorhang auf. Gesagt hat dann keiner mehr etwas. Ich blieb einfach fest gedrückt an Tom stehen und ließ meine Augen geschlossen. „Ihr seid so ein wunderschönes Paar“, kam es von Gustav, der den Vorhang wieder zu zog und sich wieder zurück auf die Bank setzte. Widerwillig löste ich mich aus der Umarmung von Tom. „Ich probier jetzt nicht mehr so viel an, mir wird sonst so kalt“, verkündete ich und Tom ging zurück zu den Jungs. Ich zog noch zwei Röcke, eine Hüftjeans und fünf Shirts an. Bei ein paar Sachen schüttelten die Jungs den Kopf, bei manchen nickten sie nur zustimmend. Es sprach keiner mehr auch nur ein einziges Wort. Wieder in meinen ursprünglichen Klamotten schob ich den Vorhang wieder zur Seite und sortierte die Klamotten, welche ich nun nehmen wollte. „Das Shirt mit der Erkältungsgefahr, die Dessous, der Bikini, den Rock und die zwei Shirts“, zählte ich laut auf und hielt jedes einzelne Stück noch einmal in die Höhe. Wobei bei den Dessous alle den Kopf einzogen. Gott sei Dank mussten wir die Klamotten nicht wieder aufräumen, sondern konnten sie an einen Ständer hängen, der extra für Klamotten da stand, die nicht gekauft wurden. Ich legte mir meine sieben Sachen über die rechte Schulter und nahm Tom an der linken Hand. Er drückte sie zärtlich und schaute mich verliebt an. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viele Schmetterlinge wie bei diesem Jungen. Langsam gingen wir in Richtung Kasse und auch Bill, Georg und Gustav kamen nach. Ich legte die Sachen auf den Verkaufstisch und die Verkäuferin scannte die einzelnen Schilder an den Klamotten ein.
27.9.07 21:53
 


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