Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 18

Die Verkäuferin nannte den Preis und ich bezahlte. Sie steckte meinen Einkauf noch in eine Tüte und übergab sie mir. „Warte, ich trag dir die Tüte“, schaltete sich Gustav ein und ich lächelte ihn dankbar an. Wir verließen das Geschäft und schlenderten weiter. Ein Bücherladen, Müller, MediaMarkt und ein SIX Laden folgten. Bei dem Bücherladen kaufte ich mir ein Buch, welches mir die Verkäuferin empfahl, bei Müller musste ein Abschminkmittel gekauft werden, bei MediaMarkt kaufte ich neue Ohrstöpsel für meinen MP3-Player und bei SIX kaufte ich mir jede Menge Ohrringe, Halsketten, Ringe, Armbänder, Haarreifen und sonstiges. Vollbepackt und glücklich kam ich also aus dem letzten Laden, dem SIX wieder heraus. „Man, bei dir erlebt man ja was, wenn man shoppen geht“, stellte Tom fest und lächelte. „Ich hab dich ja gewarnt!“, antwortete ich liebevoll. „So, jetzt brauch ich aber wirklich nichts mehr! Gehen wir wieder ins Hotel?“, fragte ich meine Begleiter und diese stimmten mir nickend zu. Georg rief wieder den Fahrer an und fragte, wo er gerade sei. Zu meiner Verwunderung wartete er immer noch in der Tiefgarage. Keine Ahnung mit was der Mensch sich da unten die ganze Zeit beschäftigte, aber ich dachte nicht lange darüber nach. Nun gingen wir auf die Rolltreppe zu und fuhren wieder in das Untergeschoss. Schnell fanden wir den Van und luden alles in den Kofferraum. Geschafft kletterte ich in den Van und lies mich müde und erschöpft fallen. Ich lehnte mich an Tom und legte meinen Kopf auf seine Schulter. Ich fand diese Position sehr entspannend. Ich seufzte noch einmal auf und glitt in den Schlaf. Ich bekam überhaupt nichts mehr um mich herum mit. Nach einer halben Stunde Fahrt standen wir wieder vor dem Hotel. Tom weckte mich liebevoll, indem er mir über wie Wange strich und mir Küsschen auf die Stirn verteilte. Richtig tief hatte ich also offenbar nicht geschlafen. Verschlafen lächelte ich ihn an. „Guten Morgen mein Schatz, hast du gut geschlafen?“, fragte er mich zärtlich. Wie auf Knopfdruck musste ich erst einmal gähnen und nickte dann. Diesmal half uns sogar der Fahrer beim Tragen der ganzen Tüten. Wir fuhren in den vierten Stock und Tom schloss unser Zimmer auf. Die Anderen folgten uns und stellten meine Einkaufstüten neben den kleinen Tisch. Ich bedankte mich bei ihnen und verabschiedete mich von ihnen, da sie in ihre Zimmer gingen. Total müde legte ich mich aufs Bett und beobachtete Tom, der in meinen Tüten anfing zu wühlen. „Was suchst du denn?“, fragte ich ihn irritiert. Tom hielt inne. „Ich habs gleich, Moment!“, antwortete er mir. Ich richtete mich wieder auf und saß jetzt wieder auf dem Bett. Er zog aus der H & M Tüte die schwarzen Dessous heraus und betrachtete sie. „Würdest du das für mich anziehen? Du könntest ja auch sonst noch ein paar neue Sachen anziehen, wir wollten ja noch Essen gehen“, fragte Tom schüchtern. Ich legte meinen Kopf leicht schief und betrachtete sein rotes Gesicht. Ich klopfte auf den Platz neben mir aufs Bett und wollte, dass er sich zu mir setzt. Immer noch mit den Dessous in der Hand, setzte er sich neben mich und schaute mich ganz verlegen an. „Ich hoff du denkst jetzt nichts falsches von mir, oder bist...“, fing er an, doch ich unterbrach ihn mit einem „Shhhh“ und legte meinen Zeigefinger auf seine Lippen. Ich schaute ihm tief in die Augen und spürte alle Zuneigung ihm gegenüber. „Ich liebe dich, und ich würde alles für dich tun!“, flüsterte ich leise und beugte mich zu ihm rüber. Ich schaute ihn unentwegt in die Augen. Ich hielt kurz vor seinen Lippen, löste meinen Blick von seinen Augen und diese huschten über die zitternden Lippen meines Freundes. Nun legte ich meine Lippen ganz auf seine und schloss die Augen. Ich gab mich ganz dem Gefühl hin, was sich noch verstärkte, als Tom mich in den Arm nahm. Tom bewegte leicht seinen Mund und strich mit seiner Zunge über meine Lippen und bat somit um Einlass. Nur zu gerne gewährte ich ihm Einlass und unsere Zungen spielten miteinander. Mein Herz raste und mein Verstand fuhr Achterbahn. Viel zu schnell mussten wir uns wegen Luftmangel wieder voneinander lösen. Lustverhangen schaute mich Tom an.
27.9.07 21:55
 


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