Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 21

Wir atmeten immer noch heftig, als Tom uns sich neben mich rollte. Er zog mich jedoch schnell wieder nahe zu sich, sodass ich mich gleich wieder an ihn kuscheln konnte. Der Wecker auf dem Nachttisch verriet mir, dass es jetzt 19:05 war. Also noch eine gute Stunde, um uns fertig zu machen. Ich strich Tom ein paar Mal über die Wange, küsste ihn dort und hauchte ihm schließlich ins Ohr, dass ich unter die Dusche springen würde. Er könnte sich ja solange noch ausruhen. Er drückte mir einen Kuss auf den Mund und zog mich noch mal in eine kräftige Umarmung. Ich stand auf und deckte ihn behutsam zu. Er sollte sich schließlich nicht verkühlen. Ich sammelte meine Klamotten vom Boden wieder ein und lief ins Bad. Ich stellte die Dusche an und stieg hinein. Ich lies mich von dem Wasserstrahl besprenkeln, was unglaublich gut tat. Allzu lange wollte ich aber nicht brauchen, ich musste mich ja noch stylen. Außerdem musste Tom ja auch noch unter die Dusche. Ich wusch also meine Haare und seifte meinen Körper ein. Als ich mit allem fertig war, stieg ich aus der Dusche und trocknete mich in Windeseile ab. Eigentlich konnte Tom ja duschen, während ich mich stylte. Ich wickelte das Handtuch um meinen Körper und ging zurück ins Hotelzimmer. Vom Bett her kamen ruhige und gleichmäßige Atemzüge. Tom war eingeschlafen. Wie ein Engel lag er da. Ich schlich auf Zehenspitzen um das Bett auf seine Seite. Ich setzte mich auf die Bettkante und streichelte ihm die Wange. Er schlief nicht besonders tief, denn er öffnete kurz danach die Augen. Verschlafen sah er mich an. „Hey mein Schatz! Ich hab dich geweckt, weil ich mir gedacht hab, dass du ja duschen gehen könntest, während ich mich style“, erklärte ich ihm, warum ich ihn geweckt hatte. Als Antwort bekam ich zunächst erst einmal ein Gähnen. Dann nickte er schließlich, stand auf und sammelte auch seine Klamotten zusammen. Zusammen gingen wir ins Bad und Tom stellte die Dusche an. Er musste ein bisschen warten bis es warm wurde. Als er wartete, beobachtete er mich. Ich streifte mir das Handtuch vom Körper und fing an, mich anzuziehen. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass Tom mich musterte, denn ich stand mit dem Rücken zu ihm. Socken, Tanga und BH hatte ich schon an, als mich Tom von hinten umarmte. Er legte seine Hand auf den Bauch und drückte mich fest an sich. Gleichzeitig verteilte er kleine Küsschen auf meiner linken Schulter. „Ich liebe Dich“, hauchte er schließlich ins Ohr und ging zum duschen. Da das Rauschen so laut war, hätte es nichts gebracht, ihm zu antworten. Ich zog mir also noch den Rock und das Shirt an. Wenigstens war ich jetzt komplett angezogen. Unschlüssig kramte ich in meiner Schminktasche. Ich suchte eigentlich meinen Kajal, aber mir viel ein roter Lippenstift auf. Ich nahm ihn heraus und schrieb feinsäuberlich auf den Spiegel: „Ich liebe dich, Tom“. Da noch Platz auf dem Spiegel war, malte ich noch kleine Herzchen um die Liebeserklärung. Nun hatte ich zwar nur noch eine kleine Fläche im Spiegel, in der ich mich betrachten konnte, aber das war mir egal. Schließlich föhnte ich meine Haare, stylte sie und schminkte mich. Ich war gerade fertig, als hinter mir die Dusche aus ging. Tom trat aus der Dusche und blieb wie angewurzelt stehen. „Du bist so unglaublich süß..“, stotterte er total gerührt. Er lief auf mich zu und küsste mich. Es war kein wilder Kuss, sondern einer, mit sehr viel Liebe. „Du tropfst ja“, lachte ich leise. Mit seinen nassen Dreads, sah Tom aus, wie ein begossener Pudel. Ich drückte ihm eine Handtuch und die Hand. „Ich warte dann im Zimmer auf dich!“, informierte ich ihn und ging aus dem Bad. Ich ging auf das Bett zu und legte erst einmal die Bettwäsche wieder richtig hin. Schließlich war ich zufrieden mit dem Ergebnis und setzte mich aufs Bett. Meine Gedanke schwirrten umher und viele Sachen gingen durch meinen Kopf. Tom und ich. Ich und Tom. Das Glück meinte es endlich gut mit mir. Ich sah auf den Wecker und inzwischen war es schon 19:45 Uhr. Ein bisschen sollte Tom sich jetzt beeilen. Ich wusste ja nicht, wie lange wir fahren mussten, um zu dem Restaurant zu kommen. Die Tür ging auf und Tom kam ins Zimmer.

3.10.07 20:42
 


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