Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 26

Wie zum Beweis zog mit Tom wieder zu sich und legte mir seine Lippen auf meine. Leicht aufseufzend gab ich mich dem Kuss hin. Schnell schlang ich meine Arme um seinen Nacken, damit ich nicht das Gleichgewicht verlor. Leicht streifte ich mit meiner Zunge über seine Lippen und steigerte den Kuss somit ins Unermessliche. Ich vergaß alles um mich herum. Als sich jemand räusperte, zuckten wir beide erschrocken zusammen. Inzwischen standen auch Jenny und Jessy vor uns. „Wann seit ihr denn gekommen?“, fragte ich verdutzt. „Gerade eben. Aber ihr wart so abgelenkt, dass ihr das natürlich nicht mitbekommen habt“, erklärte Jenny mir augenzwinkernd. „Wo sollen wir denn heute Abend hingehen?“, stellte Gustav die Frage in die Runde. „Tom und ich haben uns vorher überlegt, dass wir durch die Straßen laufen könnten, und wenn uns was gefallen sollte, dann könnten wir ja rein gehen!“, schlug ich vor. Der Vorschlag wurde dann auch allgemein angenommen und wir zogen los. Tom und ich liefen wie immer nebeneinander. Er legte schnell wieder seinen Arm um meine Schultern, da ich ja seine geliebte Frostbeule war. Lang gingen wir nicht durch die Straßen, bis uns eine Disco zusagte. Wir gingen hinein und stellten fest, dass die Disco glücklicherweise nicht total überfüllt war. Wir suchten uns dennoch einen Platz und fanden in einer Nische zwei Sofas stehen. Sofort belagerten wir zwei diese. Die Musik schien recht passabel zu sein. Sie wechselte immer wieder den Stil und war somit nicht zu eintönig. Georg bot sich an, für uns alle Getränke zu holen. Tom sprang ebenfalls auf, um ihm behilflich zu sein. Georg fragte in die Runde, wer was trinken wollte und die beiden stiefelten los. Ich sah den beiden noch nach, ehe mich Bill in die Seite stupste. „Du scheinst echt glücklich mit Tom zu sein! Ich gönne euch zwei das von ganzem Herzen“, meinte er lächelnd zu mir. Ich nickte und strahlte mal wieder übers ganze Gesicht. „Ich geh mal davon aus, dass ihr heute Nacht wieder das Doppelzimmer braucht?“, lachte er schelmisch. Mein Kopf wurde knallrot. Ich wandte mein Blick wieder der Bar zu, an der Tom und Georg auf die bestellten Getränke warteten. Ich sah, wie die zwei sich immer wieder Sachen zu flüsterten. Flüstern hätten sie nicht brauchen, es hätte bei dem Geräuschpegel sowieso keiner verstanden. Was die zwei wohl schon wieder ausheckten? Ich beobachtete die Beiden weiter und merkte, wie zuerst Georg und dann Tom zu mir her sah. Also ging es irgendwie um mich. Offensichtlich waren beide erschrocken, dass ich sie beobachtet hatte, denn beide schauten schnell wieder weg und sich an. Im selben Augenblick stellte die Bedienung die Getränke hin und Georg und Tom kamen vollbeladen auf uns zu. Auf die zwei kleinen Tische, jeweils vor den Sofas stellten beide die Getränke ab. Georg und Tom setzten sich wieder an ihre vorherigen Plätze zurück. Tom sah meinen fragenden Blick und wich ihm offenbar beschämt aus. „Worüber habt ihr denn vorhin geredet?“, fragte ihn in flüsternd. „Ähm, über nichts weiter“, versuchte er sich herauszureden. „Klar, und deshalb habt ihr auch beide zu mir hergeschaut!“, meinte ich ironisch. „Na gut, na gut. Wir haben über dich und mich gesprochen. Dass er gemeint hat, wie glücklich wir zwei doch aussehen. Und dann hat er mich doch ernsthaft gefragt, wie es denn im Bett liefe“, empörte er sich. Erschrocken schaute ich von Georg zu Tom. Georg hatte sich gerade mit seinem Drink beschäftigt und bekam dies somit nicht mit. „Ernsthaft? Und was hast du dazu gesagt?“, fragte ich entgeistert. „Öhm, ich hab gesagt, dass ich so ne Granate noch nie im Bett hatte.“, meinte er zögernd zu mir. Wenn ich vorhin schon entgeistert geschaut habe, dann war das jetzt filmreich, wie ich jetzt schaute. „Du hast was?!“, fragte ich ungläubig. „Ja, tut mir leid. Aber stimmt ja auch!“, meinte er kleinlaut. „Du mit deinen Sprüchen“, beruhigte ich mich wieder und legte meinen Kopf auf seine Schulter. „Steffiiiii, würdest du mit mir tanzen?“, bekam ich mit, wie Bill mich fragte. Mit hochgezogenen Augenbrauen blickte ich ihn an. „Ist das dein Ernst? Klar, von mir aus! Das Lied ist sowieso gut!“, bejahte ich ihm diese Frage und stand auf. Wir gingen beide auf die Tanzfläche und tanzten. Da das ein schnelles Lied gewesen war, konnte man sich gut dazu bewegen
18.11.07 22:03
 


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