Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 28

Der Weg kam mir diesmal viel länger vor, als beim Laufen zum Restaurant. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich dann doch das Hotel erkennen. „Endlich!“, stieß ich hervor, was allgemeines Gelächter auslöste. Meine Schritte wurden immer schneller, denn ich wollte unbedingt schnell ins warme Hotel. Endlich hatten wir es erreicht und gingen hinein. Leise seufzte ich auf, als ich merkte, wie es in der Lobby des Hotels warm war. Nun um einiges gemütlicher liefen wir zu den Aufzügen. Wir mussten eine kleine Weile warten, bis der Aufzug kam und wir einsteigen konnten. Als wir dann endlich auf unserem Stockwerk ankamen, zogen alle ihre Zimmerkarte raus. Wir verabschiedeten uns voneinander. Tom und ich verschwanden in unserem Zimmer. Da viel mir wieder ein, dass ich mich ja an Tom ein bisschen rächen wollte. Aber das hatte noch ein klein wenig Zeit. „Warst du ernsthaft vorhin auf der Tanzfläche eifersüchtig auf Bill?“, fragte ich Tom skeptisch. Tom druckste herum, ohne mir eine wirkliche Antwort zu geben. „Sag doch!“, verstärkte ich die Frage. „Na ja, eigentlich schon. Wie ihr da so eng getanzt habt, da bin ich voll erschrocken. Ich will dich ja nie mehr verlieren und in dem Moment hatte ich wirklich Angst!“, gestand er mir. Mit großen Augen schaute ich ihn an. „Aber du weißt doch, dass ich dich liebe! Und ich könnte mir nie wieder vorstellen, ohne dich zu sein!“, beruhigte ich ihn. Wir standen immer noch mitten im Raum. Tom bewegte sich auf das Bett zu und setzte sich. Anschließend klopfte er auf den Platz neben mir und bedeutete mir somit, dass ich mich zu ihm setzen sollte. Zu gerne tat ich das und legte sofort meinen Kopf auf Toms Schultern. Tom legte seine Arm um meine Schulter und zog mich somit noch enger an sich. Mein Kopf erhob sich wieder und ich blickte direkt in Toms wundervoll braunen Augen. Ich versank regelrecht in ihnen. Langsam, wie von Geisterhand kamen sich unsere Lippen immer näher. Voller Liebe küssten wir uns. Als wir uns wieder lösten, merkte ich, wie Toms Augen blitzten. „Du hast doch die Dessous an, die du von H&M gekauft hast, oder?“, fragte er mich, gespielt unschuldig. „Jaaah, schon.“, gab ich ihm die Auskunft, allerdings völlig irritiert, warum er denn das jetzt fragte. Doch ich merkte schnell, worauf er hinaus wollte. Aber so einfach bekam er heute nicht, was er wollte. Ich stand auf, ging zu meinem Rucksack und holte mein Schlafshirt heraus. Mit dem Rücken zu Tom zog ich mir das Shirt und den Rock aus und das Schlafshirt über. Dass ich mit dem Rücken zu Tom stand hatte einfach den Grund, dass ich nicht lauthals loslache, denn ich konnte mir gut vorstellen, wie dumm der gerade guckte. Als ich fertig war, schnappte ich mir mein Waschzeug und war im Badezimmer verschwunden. Mal sehen, wann Tom aus der Starre erwachen würde. Der saß nämlich noch ziemlich fassungslos auf dem Bett. Nach zehn Minuten kam ich zurück ins Zimmer und sah nun Tom schmollend auf dem Bett sitzen. „Was ist denn los, Schatz?“, fragte ich unschuldig. „Was wird denn das, wenn’s fertig ist?“, stelle er die Gegenfrage, immer noch schmollend. „Na, wonach siehts denn aus?“, flog die nächste Gegenfrage zurück. Ich wartete allerdings seine Antwort gar nicht ab, sondern stieg ins Bett und kuschelte mich unter die Bettdecke. „Gute Nacht mein Schatz!“, seufzte ich und drehte mich zur Seite. Tom wurde immer fassungsloser. „Hey, und was ist mit mir?“, kam es entsetzt. Langsam setzte ich mich wieder auf und grinste ihn an. „Hast du jetzt ernsthaft geglaubt, ich leg mich so einfach hin und dann gute Nacht? Nee, so einfach kommste mir nicht davon!“, grinste ich schelmisch. Ich zog Tom zu mir ans Kopfende. „Mach so was nie wieder!“, hauchte er mir ins Ohr. Man hörte deutlich, dass er schon ziemlich erregt war. Als erstes zog ich Tom seine Cap und sein Haarband vom Kopf. Ich stand einfach unglaublich auf seine offene Dreads. Ich befreite mich von der Bettdecke und lag nun in Schlafshirt neben ihm. Lustvoll musterte er mich von Kopf bis Fuß. Ich legte eine Hand in seinen Nacken und zog ihn somit zu mir herunter. Voller Leidenschaft berührten sich unsere Lippen. Sanft bat Toms Zunge um Einlass.
22.11.07 19:19
 


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