Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 31

Ich schnappte mir sofort ein großes weißes Badetuch und hüllte mich ein. Ich war schon wieder am bibbern. Schnell nahm ich also wieder das Tuch von mir und trocknete mich flink ab. Wieder trocken marschierte ich im Badetuch umschlungen ins Zimmer zurück. Tom tat es mir gleich. Auch er war inzwischen trocken und lief mir hinterher. Schnell suchten wir beide unsere Sachen zusammen und zogen uns an. Ich war eindeutig schneller wie er. „Sag mal, wie lange brauchst du denn? Ausgezogen bist du doch immer in Windeseile!“, neckte ich ihn. Tom streckte mir die Zunge raus. „Da ziehst du mich ja auch immer aus!“, gab er grinsend zurück. „Ich bin dann mal schminken, wer weiß, wie lang du noch brauchst!“, meinte ich und ging ins Bad zurück. Gewaschen war ich ja. Jetzt nur noch Zähneputzen und schminken. Ich schnappte mir also meine Zahnbürste, schmierte Zahnpasta drauf und fing an zu putzen. Damit fertig, spülte ich alles sauber und legte es in meinen Kulturbeutel zurück. Ich zog anschließend alle wichtigen Schminkutensilien heraus und schminkte mich. Nachdem auch das geschafft war, ging die Tür auf und Tom kam herein. „Wie weit bist du denn? Wir haben noch fünf Minuten!“, verkündete er. „Jepp, nur noch Haare fertig machen. Und du musst ja noch Zähneputzen. Aber des geht ja alles zusammen.“, überlegte ich. Also machte ich ein Stückchen Platz, damit Tom seiner morgendlichen Hygiene nachkommen konnte. Nebenher stylte ich noch meine Haare. Wir waren beide ziemlich gleichzeitig fertig. „Auf zu Bill“, meinte Tom schließlich. Er nahm meine Hand und wir gingen zurück ins Zimmer. Schnell schnappte er sich noch die Zimmerkarte. Draußen verschloss er dann die Zimmertür mit der Karte und ließ sie in die Tiefen seiner Hosentasche verschwinden. Die ganze Zeit über hielt er meine Hand. Hand in Hand schlenderten wir also zu Bills Zimmer. Kaum hatten wir angeklopft, öffnete uns auch schon Georg das Zimmer. „Ach sieh an, die zwei Turteltauben sind jetzt auch eingetroffen. Und Respekt, heute ziert ja bei Tom was Rotes am Hals“, grinste sich Georg einen ab. In Gedanken fuhr sich Tom über die Stelle, wo ich ihm heute Nacht einen Knutschfleck verpasst habe. „Bist ja nur neidisch“, konterte ich. „Und nun, lasst uns keine großen Reden schwingen, ich hab Hunger!“, fügte ich rasch hinzu. Gerade ausgesprochen kamen dann auch Gustav und Bill an die Tür und stimmten mir zu. Wir liefen dann auch gleich los zum Fahrstuhl. Mit dem typischen „Pling“ öffneten sich auch gleich die Türen, als wir den Knopf drückten. Gustav drückte auf den Knopf im Inneren des Fahrstuhls und die Türen schlossen sich wieder. Schnell bewegte sich der Aufzug abwärts. Unten angekommen, hörten wir schon, wie eine große Masse an Menschen in der Eingangshalle sein musste. Die Tür öffnete sich, und augenblicklich schwoll der Lärm an. „Bill!“ und „Tom!“, war das Einzige, was ich von den Mädels hören konnte. In der Eingangshalle standen rund 50 Mädels, alle schätzungsweise zwischen 14 und 16 Jahren. Ich erschrak fürchterlich von dem Lärm. Sofort klammerte ich mich noch fester an Tom. Auf der einen Seite hatte ich Angst um ihn, wenn er zusammen mit einem Mädchen gesehen wird, auf der anderen Seite hatte ich natürlich auch Angst um mich. Wer weiß, was die alles mit mir machen würden. „Ich glaub, ich geh gleich in den Speisesaal und ihr schreibt ein paar Autogramme!“, schlug ich flüsternd vor. Dies wurde dann auch allgemein angenommen und die Jungs gingen zu der kreischenden Menge. Saki war auch schon schwer am kämpfen, um die Meute in Schach zu halten. Zögernd löste ich mich von Tom und ging auf den Speisesaal zu. Ich ging sofort zum Buffet und holte mir mein Frühstück. Ich hatte mich gerade auf einen Platz gesetzt, als ein ca. 15-jähriges Mädchen vor mir auftauchte. „Was hast du bei den Jungs zu suchen?!“, giftete sie mich böse an. „Das geht nur die Jungs und mich was an. Bitte geh zu den Anderen zurück. Die Jungs schreiben ja auch gerade Autogramme, dann bekommst du bestimmt auch noch eins, wenn du dich jetzt noch schnell anstellst!“, versuchte ich die Situation zu retten. Doch die Jugendliche dachte gar nicht ans gehen. Sie holte aus, und ihre rechte Hand landete auf meiner rechten Wange. Überhaupt nicht mit dem Schlag rechnend, flog ich nach hinten. Mein Kopf knallte an eine Ecke und völlige Dunkelheit brach über mich herein.

2.12.07 21:08
 


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