Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 32

Sichtwechsel

**Toms Sicht**

Steffi machte den Vorschlag, schon mal in den Speisesaal vor zu gehen. Mir war irgendwie gar nicht wohl bei der Sache. Die Mädels waren schon nicht ganz ungefährlich. Wir Vier liefen also zu den Fans und verteilten Autogramme. Ein paar Mädchen wollte auch Fotos mit uns machen. Bereitwillig stelle ich mich immer hinter den Fan und legte mein berühmtes Grinsen auf. „So Mädels, jetzt ist gut! Die Jungs müssen ja auch mal frühstücken!“, brüllte Saki durch die Gegend. Die Groupies murrten zwar, verließen dann allerdings doch die Hotellobby. Etwas entspannter liefen wir jetzt auf den Speisesaal zu. Wir wollten ihn gerade betreten, da kam uns ein Mädchen entgegen gerannt. Beinahe hätte sie uns über den Haufen gerannt. „Was ist denn mit der los?!“, fragte ich verwundert. Georg blieb abrupt stehen. Da er vor mir gelaufen ist, stieß ich sofort mit ihm zusammen. „Steffi!“, brachte er nur erschrocken heraus. Jetzt war ich erst nervös und erschrocken. „Was ist mit ihr?“, fragte ich sofort erschrocken und durchsuchte gleichzeitig das Zimmer mit meinen Augen nach ihr. Georg wollte mir gerade antworten, als ich sie da liegen sah. Unsanft stieß ich Georg beiseite und stürmte auf den Tisch zu. Regungslos lag sie auf der Eckbank, den Kopf seltsam zur Seite geknickt. Bei dem Tisch angekommen, rüttelte ich Steffis Körper, schrie sie an. Sogar geküsst hatte ich sie, in der Hoffnung, sie möge doch endlich wieder die Augen auf machen. Die anderen Drei stießen zu mir. Ich war nahe dem Heulen. Immer wieder fuhr ich mir mit den Händen über meine schmerzenden Lider. Ich hatte noch nie vor den Jungs geweint. Höchstens vielleicht im Kindergarten vor Bill. „Sie darf nicht to sein!“, flüsterte ich. Bill griff nach Steffis Hand. „Sie hat noch Puls! Sie lebt noch! Schnell, holt einen Krankenwagen!“, rief er aus. Gustav zückte augenblicklich sein Handy. „Schnell, kommen Sie zum Ritz in den Speisesaal. Hier liegt eine bewusstlose junge Frau, und wir wissen nicht genau, was passiert ist!“, schrie Gustav förmlich ins Handy. Wir waren alle Vier geschockt, aber meinen Zustand konnte man gar nicht mehr erklären. Richtig ansprechbar war ich auch nicht mehr, so tief saß der Schock, Steffi so daliegen zu sehen. Ich zitterte am ganzen Körper. Bill zog mich erst mal von meinem Schatz weg und setzte mich auf den Stuhl neben ihr. Sofort ergriff ich ihre Hand und streichle sanft über diese. Meine Augen fixierten ihr Gesicht, um auch nur die kleinste Reaktion zu erkennen. Plötzlich sah ich, wie sie die Stirn in Falten zog. „Tom?“, hauchte sie leise. „Ja, ich bin bei dir. Was ist bloß passiert?“, flüsterte ich zurück, um sie nicht zu erschrecken. Jetzt schlug sie ganz die Augen auf. Sie sah mir direkt in die Augen. Ich sah, wie sich ihre Augen mit Tränen füllten. Sie versuchte, sie zu unterdrücken und sich aufzusetzen. Doch sie drohte, gleich wieder rückwärts zu fallen. Sofort stand ich neben ihr und setzte sie aufrecht hin, damit sie nicht mehr fallen konnte. Als zusätzliche Stütze setzte ich mich neben sie. „Was ist denn bloß passiert?“, fragte ich sie erneut. Sie schüttelte nur den Kopf und ich sah, wie Tränen über ihre Backen liefen. Gustav, Georg und Bill standen da, und konnte einfach nichts sagen. „Hat es etwas mit dem Mädchen zu tun, das gerade aus dem Speisesaal gerannt kam?“, fragte Gustav und wir erschraken, als Steffi nickte. „Sie hat mich eigentlich zuerst nur gefragt, was ich denn bei euch verloren hätte. Und dann hab ich halt gemeint, dass das meine Sache wäre und hab sie gebeten, zu gehen. Ja und als Antwort hat sie mir dann eine geklebt. So schlimm wäre das ja nicht gewesen, aber ich war absolut nicht vorbereitet und dann bin ich rückwärts gegen irgendwas geknallt“, erzählte uns Steffi was geschah. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Gönnte man mir mein Glück nicht? Jetzt sollte aber erst mal der Krankenwagen kommen und mit ihr ins Krankenhaus fahren, um abzuchecken, ob sie irgendwelche Verletzungen hat.

3.12.07 14:06
 


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