Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 1

„ Janine.“ Ne… das ich jetzt nicht wirklich wahr oder?

 

„ Janine Karin Müller.. steh jetzt sofort auf.“, schrie meine Mutter auch schon. Müde öffnete ich meine schweren Augen und linse zur Tür.

 

„ Was?“ fragte ich noch müde und kuschle mich wieder in meine Decke.

 

„ Steh auf… in 20 Minuten musst du in der Schule sein.“, schrie meine Mutter sauer.

 

„ Och Mum… Bitte… als ob die wichtig ist… ich hab…“

 

„ Jaja…. Du hast gerade so schön geschlafen… was kann ich dafür wenn das Fräulein erst halb 3 nach Hause kommt?!“

 

„ Könntest du jetzt mal bitte einen Fisch machen und verschwinden?!… Ansonsten weißt du … wenn ich aufgestanden bin… wie es ist zu Fliegen.“, maulte ich rum. Meine Mum streckte mir nur ihre Zunge raus und verschwand. Noch total müde strecke ich mich erst mal. Kurz darauf kam auch schon Jack in mein Zimmer.

 

„ Los aufstehen.“, schrie mein Zwillingsbruder hellwach und zog mir meine Decke weg…. Diese Kröte.

 

„Verschwinde.“, setzte ich mich auch schon auf… doch Jack verschwand nicht, sondern blieb grinsend in meinem Zimmer stehen. Genervt schnappte ich mir meine Hose, mein Top meine Unterwäsche und verschwand im Bad.

 

„Noch Zehn Minuten.“ Seufzend machte ich einen Takt schneller. Schnell zog ich mich an und schminkte mich. Als ich die Tür öffnete, stand Jack auch schon mit meiner Tasche in der Hand vor mir.

 

„Was stehst du hier so rum? Renn!“, scheuchte ich meinen 6 Minuten jüngeren Bruder die Treppen runter. Schnell schnappte ich mir meine Jacke, schlüpfte in meine Schuhe und wir rannten los.

 

„ Renn du schön weiter… ich komm dann nach.“, meinte ich zu Jack und verlangsamte mein Tempo. Jack rannte schnell weiter, ich hatte es nicht eilig… hatte eh nur Mathe und wer interessiert sich schon dafür wie man eine Formel aufstellt? Ich nicht. Gelassen betrat ich das Schulgebäude und lief gelangweilt über den Gang.

 

„ Ach erscheint man auch mal wieder?“, tauchte auch schon Herr Smith hinter mir auf.

 

„Irgendwann muss ich meine Hausaufgaben holen...“, meinte ich grinsend. Schließlich kann ich ja nicht alle 5 Tage schwänzen… 4 reichen da schon völlig.

 

„Ja und deine Klassenarbeiten nach schreiben….“, meinte er grinsend als er mich zu meinem Klassenzimmer begleitete. Er war eigentlich ganz cool drauf. Dafür das er mein Direx war…

 

„Och ne…. Tun Sie mir das nicht an.“, meinte ich und drehte mich um. Schnell strich ich mir eine meiner braunen Strähnen aus dem Gesicht und sah ihn bittend an.

 

„Wenn du schon nicht in die Schule kommst, schreibst du dann wenigstens deine Klassenarbeiten nach… Geschichte, Mathe, Physik und Geografie.“, zählte er auf und gab mir einen Zettel, wo alle Termine drauf standen.

 

„Heißt das schon wieder Pauken?“, fragte ich ihn flehend.

 

„Janine… ich mag deine Musik… ich mag deinen Charakter… ich mag deine große Klappe… dein Gesang erst recht…. Aber Schule muss sein.“, meinte er und lächelte mich aufmunternd an. Seufzend klopfte ich an meine Klassenzimmertür.

 

„Wer das wohl ist?“ Kaulitz…. Der bekommt heute auch noch eine drauf. Ich machte die Tür auf und setzte mich ganz schnell auf meinen Platz.

 

„Janine kommt zu spät zum unter…“, wollte meine Mathelehrerin schon ansetzten, doch da kam Herr Smith auch schon rein.

 

„Sie kam zu spät, da ich sie in mein Büro gebeten hab….“, meinte er kurz, nickte mir noch mal zu und verschwand auch wieder.

 

„Na Schlampe?“, kam es auch schon von Hinten. Autsch… das war Nummer 2.

 

„Na du asozia…“

 

„Janine, Tom. Könntet ihr bitte dem Unterricht folgen?!“, unterbrach mich meine Mathelehrerin.

 

„Wir haben nie was anderes gemacht.“, meinte ich, setzte mein süßestes Lächeln auf und schrieb weiter von der Tafel ab. Die Stunde war schnell vorbei. Kaum hatte unsere geliebte Lehrerin den Raum verlassen, stand auch schon Tom vor mir.

 

„Du hast es anscheint nicht gelernt.“, fauchte er mir ins Gesicht.

 

„Geh Ficken.“, meinte ich gelassen und bückte mich zu meiner Tasche hinunter und holte die Sachen für die nächste Stunde raus. Mit Schwung lies ich meine wilde Braune Mähne auf meinen Rücken fallen. Tom stand ja immer noch vor mir.

 

„Wo warst du die Tage?“, fragte Tom mich sauer.

 

„Ich hab mich an die Straße gestellt und hab darauf gewartet bis mich jemand fickt.“, konterte ich gekonnt zurück und schlug mein Geschichtsbuch auf. Tom knurrte nur irgendwas und verschwand wieder. Grinsend band ich mir meine Haare zu und fing an zu lesen. Natürlich nur damit es so aussah, als ob ich was für die Schule mache.

 

„Wo warst du wirklich?“, fragte mich Jack.

 

„Nirgends.“, meinte ich grinsend.

 

„Er hat dich abgefangen oder?“, fragte er grinsend nach. Ich nickte nur kurz.

 

„Sag mal…. Wo warst du gestern Abend?“, fragte er und setzte sich neben mich. Stellte seine Füße hinter meinem Arsch auf den Stuhl und lehnte sich an die Wand.

 

„Bandprobe.“, meinte ich und hörte auch schon Toms Lachen.

 

„Du meinst wohl eher versuchte Bandprobe.“, lachte er.

 

„Komm mal her, Kaulitz und du weißt was ich mit Bandproben meine.“, meinte ich ernst. Tom stellte sich vor meinen Tisch und ich gab ihm eine Backpfeife die sich gewaschen hatte.

 

„Wenn du denkst…. Das du dich mit mir anlegen willst… tu das… aber du hältst nicht lange Stand.“, meinte ich sauer, als er mich mit seiner rotblinkenden Wange sauer anschaute.

 

„Spätestens in 5 Tagen wirst du unter mir liegen und meinen Namen stöhnen.“

 

„Sie wird deinen Namen niemals stöhnen.“, kamen auch schon Jonas und Kai ins Zimmer. Triumphierend grinste ich Tom an, als sich Kai neben mich stellte. Wieder zog Tom knurrend ab.

 

„Der Typ lernt es nie.“, meinte Jonas kopfschüttelnd.

 

„Nein…. Also was gibt es Jungs?“, schnell klappte ich das Buch zu und lehnte mich gegen Kai. Nein er war nicht mein Freund… er ist…. wie soll ich sagen…. ein entfernter Verwandter. Um genau zu nehmen… von meiner Mutter die Cousine, deren Sohn. Jonas war sein Zwillingsbruder und sah ihn fast wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich.

 

„Wir wollten nur mal schauen, ob du in die Schule gekommen bist oder nicht.“

 

„Jungs… wie gesagt, höchstens 2 von 5 Tagen Schule und sonst frei.“, meinte ich grinsend, worauf Kai anfing mich durchzukrabbeln.

 

„Kai, hör auf.“, schrie ich und versuchte krampfhaft nicht vom Stuhl zu fallen. Doch da hörte Kai auch schon auf und verschwand mit Jonas wieder. Der Grund? Mein Geschichtslehrer hat gerade den Raum betreten. Jack setzte sich ordentlich hin und der Unterricht konnte beginnen. Da traf mich aber auch schon etwas am Kopf. Verwundert schaute ich hinter mich und sah einen kleinen Zettel da liegen. Tom….

 

„Die Wette gilt… höchstens in 2 Wochen werde ich dich so weit weich gekocht haben, das du unter mir liegst… darauf kannst du Gift nehmen.“, stand auf dem Zettel. Ich verkniff mir mein Lachen und gab den Zettel Jack, der sich ebenfalls das Lachen verkneifen musste. Warum Tom und ich so aufeinander losgehen, ist leicht zu erklären. Wir beide haben eine Band, er ist Gitarrist und ich Sängerin. Er gründet mit Georg, Gustav und seinem Zwillingsbruder Bill eine Band. Genau so wie Kai, Jonas, Jack und ich. Jack ist unser Drummer, Jonas der Bassist und Kai Gitarrist. Es gab schön öfters Auseinandersetzungen zwischen Tom und mir. Tom war ein hochnäsiges Arschloch… und die Anderen behandeln ihn wie den König der Welt… nur wir 4 nicht… wir hielten uns oft nur zurück und lästerten hinter Toms Rücken, wie bescheuert er doch sei. Na gut, ich gebe es zu… einmal hatte er es geschafft mich FAST flach zu legen… da war aber auch der Alkohol dran schuld. Eine Freundin von mir hatte mich und die Jungs auf eine Feier eingeladen… was ich da jedoch nicht wusste war, das TOM da auch war. Mit seinem Bruder und den beiden Anderen verstehe ich mich super, aber mit Tom… nein… na ja auf jeden Fall floss an dem Abend viel Alk, nur meine Jungs blieben nüchtern, was mein Glück war. Ich war da schon ziemlich angetrunken, als Tom und ich uns plötzlich im oberen Geschoss trafen… wie aus dem Nix fingen wir plötzlich an, wild miteinander zu Knutschen. Strauchelten in eins von den vielen Zimmer. Gerade als Tom mir mein Top ausziehen wollte, platzen Jack und Jonas rein und bewarten mich vor dem größten Fehler, den ich wahrscheinlich hätte machen können. Seit dem Abend war ich nie wieder auf einer Party… und wenn dann trank ich keinen Schluck.

 

11.12.07 14:14
 


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