Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 42

Schweratmend zog sich Tom aus mir heraus und zog mich in eine enge Umarmung. „Ich liebe dich“, hauchte er mir außer Puste entgegen. „Ich dich auch“, gab ich zurück und versiegelte seine Lippen mit den meinen. „Lass uns noch ein bisschen im Bett kuscheln, okay?“, fragte ich ihn. Meine Knie wurden nämlich schon wieder bedrohlich wackelig. Tom nickte, wir zogen uns das Nötigste wieder an und verließen das Badezimmer. Am Bett angekommen huschte ich schnell unter die Bettdecke. Wie ich mich kenne, würde es sonst nicht lange dauern, bis ich wieder erbärmlich zu frieren anfangen würde. Tom hob die Bettdecke an und schlüpfte ebenfalls darunter. Augenblicklich kuschelte ich mich an ihn. Diese Wärme, die von ihm ausging, tat einfach unglaublich gut. Mein Kopf lag nun auf seiner Schulter und ich hielt meine Augen geschlossen. Genoss einfach die wohltuende Nähe zu meinem Freund und zog dessen Duft ein. Tom legte seine linke Hand um meine Taille und zog mich somit noch enger an ihn heran. Ein letztes „Ich liebe dich“, von meiner Seite und ich war eingeschlafen. Der Tag war doch ziemlich anstrengend für mich gewesen. Man wird schließlich nicht jeden Tag operiert. Wie Tom mich liebevoll anlächelte bekam ich schon nicht mehr mit. In dieser Nacht träumte ich von dem Vorfall im Speisesaal. Ich konnte nur noch ein höhnisches Lachen hören und schlug um mich. Plötzlich rüttelte mich jemand. „Schatz! Wach auf!“, vernahm ich dumpf Toms Stimme. Erschrocken öffnete ich die Augen. „Was ist denn passiert?“, fragte ich leicht verwirrt. „Du hast plötzlich um dich geschlagen und dich gar nicht mehr beruhigt!“, erklärte mir Tom. Ich hatte überhaupt nichts bemerkt, war ja voll und ganz in den Traum vertieft. Ich erzählte also Tom, was ich eben geträumt hatte und dieser wurde sichtlich nachdenklich. „So was darf nicht noch einmal passieren. In Zukunft wird ein Secu immer bei dir sein“, entschied Tom daraufhin. Ich schaute ihn verwundert an. „Aber, aber, aber...“, fing ich an zu stottern. Immerhin war ich ja weder Promi noch sonst was. Nur ein Mädchen aus einer Kleinstadt, nichts weiter. Das versuchte ich Tom dann auch so zu verklickern. „Nur? Immerhin scheinen da ein paar Mädels was anderes drüber zu denken. Und ich würde mir nie verzeihen, wenn dir noch mal irgendwas passieren würde“, gab Tom kontra. Ich gab mich geschlagen. „Also gut, ich geb mich geschlagen“, meinte ich zu ihm und setzte wie zur Bestätigung einen Kuss auf seine Lippen. Ich löste mich wieder und legte mich in derselben Position wie schon vor dem Traum hin. „Und mach dir nicht mehr so viele Gedanken sondern schlaf“, „befahl“ ich Tom und schloss selbst die Augen. „Ich lieb dich“, kam als Antwort und er strich mir beruhigend über den Rücken. Ich schnurrte wohlig auf, bis ich schließlich doch einschlief. Den Rest der Nacht konnte ich dann noch problemlos durchschlafen. Am nächsten Morgen spürte ich sofort wieder meine persönliche Wärmequelle, namens Tom. Ich öffnete verschlafen die Augen und blickte direkt in Toms wundervollen braunen Augen. „Guten Morgen Schatz! Beobachtest du mich schon länger?“, meinte ich liebevoll zu ihm. „Auch einen Guten Morgen! Nee, noch nicht so lange. Aber es ist einfach nur wunderschön, dir beim Schlafen zu zu schauen. Wie ein kleines Baby liegst du da und schläfst ganz friedlich“, beantwortete er mir meine Frage. Ich kuschelte mich noch enger an Tom und meine linke Hand verflocht sich mit seiner rechten Hand. „Wie spät ist es eigentlich?“, fragte ich Tom. „Gleich zehn. Bin mal gespannt, wann die Jungs kommen“, informierte mich Tom. Mit einem Ruck war ich hellwach und saß kerzengerade im Bett. „Dann muss ich ja schon fertig angezogen sein und im Bad fertig sein und alles! So kann ich doch nicht bleiben!“, meinte ich in aller Hektik, die ich aufbrachte, als ich mich aus dem Bett schwang und zum Schrank lief. „Schatz mach langsam! Es ist keinem geholfen, wenn du wieder umkippst! Und ich pass schon auf dich auf, damit dir keiner was wegguckt!“, sagte er voller Sorge. „Ich persönlich fänds ja nicht so ganz prickelnd vor deinem Bruder und dem Rest halb nackt im Bett rum zu liegen“, sprach ich meine Gedanken aus.
26.12.07 21:18
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de