Aftershowparty


Die geheimnisvolle Fremde


Dance for me Baby!


Nachholstunde mit Folgen

Kapitel 47

„Ach Süße! Natürlich ist es schade, dass wir nicht so viel Zeit füreinander hatten, aber du kommst einfach ganz schnell wieder nach Berlin und dann machen wir uns ne tolle Mädlszeit!“, baute sie mich auf. „Also bist du nicht sauer, wenn ich morgen mitfahren?“, fragte ich noch mal vorsichtig nach. „Natürlich nicht“, bestärkte sie noch mal ihre Worte. „Na dann muss heute nur noch das Ergebnis kommen“, folgerte Georg. „Aber wie stellst du dir das vor mit dem Secu? Ich mein, der kann ja nicht während der Arbeitszeit immer neben mir stehen!“, fragte ich Tom. Tom überlegte hin und her. „Aber ganz ohne Secu will ich dich auch nicht lassen. Dann fährt er dich wenigstens morgens zur Arbeit und am Abend wieder nach Hause“, schlug er vor. Damit konnte ich leben. „Und wo soll der Ärmste dann untergebracht werden?“, hakte ich nach. „Ach, da wird sich schon was finden lassen“, meinte Georg gelassen. Da klopfte es an der Tür. „Herein.“, rief ich in die Richtung. Die Tür öffnete sich und herein kamen Schwester Susanne und Dr. Sailer. Verwundert blickte ich die Zwei an. „Die Jungs im Labor haben sich wirklich Mühe gegeben“, verkündete Dr. Sailer. „Sie können ruhig im Zimmer bleiben, es gibt keine schlechte Nachrichten“, sprach er weiter, als Tom aufstand. Tom setzte sich sogleich wieder neben mich. „Die Werte liegen alle im Normalbereich. Sie sollten lediglich als Ergänzung ein mal pro Tag eine Vitamintablette nehmen. Die ist für die Immunstärkung gut. Ich hab sie Ihnen schon auf ein Rezept geschrieben. Also müssen Sie es nur noch von der Apotheke holen“, erklärte er mir und überreichte mir das Rezept. „Darf ich dann jetzt ins Hotel?“, fragte ich hoffnungsvoll. „Ja, Sie dürfen! Wir haben ja alle Daten von Ihnen. Sie können jetzt also ihre Wäsche zusammen packen und mit Ihrem Besuch mitgehen“, bekräftigte er seine Entscheidung. Die Zwei gaben mir noch die Hand und wünschten mir alles Gute für die Zukunft. Die Tür fiel ins Schloss und ich stieg sofort aus dem Krankenhausbett. Keine zwei Sekunden zu lang wollte ich in einem Krankenhaus sein. Ich lief eilig zum Schrank und kramte alle Klamotten, die mir die Jungs mitgebracht hatten, heraus und in die Tasche. Schnell lief ich weiter ins Bad und holte von dort meine ganzen Waschsachen. Kaum fünf Minuten später stand ich im Zimmer und war abfahrtbereit. Georg zückte das Handy und rief Saki an, damit er uns abholen konnte. Dieser meldete sich auch nach kurzem Klingeln und machte sich sogleich auf den Weg. Zur Sicherheit sollten wir in die Tiefgarage des Krankenhauses kommen. Georg legte auf und ich schnappte mir meine Tasche und wollte losmarschieren. Da kam mir Tom hinterher und nahm mir gleich die Tasche ab. „Die ist doch viel zu schwer!“, beschloss er. Ich zog meine linke Augenbraue nach oben, lies ihn jedoch. In der rechten Hand hielt er also meine Tasche und mit der linken umhielt er meine Taille und drückte mich eng an sich. Georg lief voraus, Jenny folgte uns. Am Fahrstuhl angekommen mussten wir kurz warten, ehe der Fahrstuhl ankam. Wir drückten die Taste für die Tiefgarage und der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung. Unten angekommen warteten wir noch ein paar Minuten, ehe der grüne Van um die Ecke bog. „Saki kann dich bestimmt noch schnell nach Hause fahren. Es wird ja auch gleich dunkel“, schlug Georg vor. Jenny nahm dankend an. Ihr war das tausend mal lieber, als Ewigkeiten mit der S-Bahn durch Berlin zu tuckern. Tom öffnete die hintere Türe und wir konnten alle einsteigen. „Saki, fährst du Jenny nach Hause?“, fragte Tom. Dieser nickte und Georg schloss die Tür. Der Van setzte sich in Bewegung Richtung Jennys Zuhause. Nach gefühlten hundert roten Ampeln und einer dreiviertel Stunde später kamen wir dann vor dem Haus von Jenny an. Sie öffnete die Tür und stieg aus. Doch ohne große Verabschiedung wurde sie mich dann doch nicht los. Ich stieg ebenfalls aus und stand dann neben ihr. Ich umarmte sie fest und flüsterte ihr zu: „Danke. Danke für alles! Du bist echt die beste Freundin die man haben kann. Ich versprech dir, ich komm dich ganz schnell wieder besuchen“. Tränen kullerten mir bei der Verabschiedung über die Wangen.

28.1.08 17:54
 


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